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Gott, Sein Diener und Sein Königreich

Damit ein Mann Gottes in seiner Arbeit  Frucht  hervorbringt, soll er die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen zwar nutzen, aber nur in Verbindung mit seinem Opfer und seinen Tränen auf dem Altar. Erst dann kann sich seine Arbeit qualitativ schnell  entwickeln.
Wenn er dagegen  sich nur auf seine Mittel verlässt, dann  ist sein Versagen unvermeidlich.
Er wird sich auf der Bequemlichkeit ausruhen.

Der Mann Gottes dient wahrhaftig , wenn er sein Körper, seine Seele und sein Geist dem Herrn weiht. Er wird dann folgende Gebote beachten:

1. Er hat Rücksicht für das Volk genauso wie der Herr es tut, denn es steht geschrieben:

„Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?“
( 1. Johannes 4:20)

2. Er weint im Kampf  für die Menschen, die Gott Ihnen geschickt hat. Jeder Diener stellt den Herrn Jesus dar und jede Person, die zur Kirche kommt, wird vom Heiligen Geist geschickt. Der Diener wird  ihm den Weg der Errettung zeigen. Dann kann die Person Gott verherrlichen.

Aus diesem Grund sagte Jesus:

„Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht zu mir zieht..“
(Johannes 6:44)

Der Herr Gott sagte:

„Die Priester, die Diener des Herrn, sollen zwischen der Halle und dem Altar weinen und sagen: Herr, habe Mitleid mit deinem Volk und gib dein Erbteil nicht der Beschimpfung preis, dass die Heidenvölker über sie spotten! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist nun ihr Gott?“    ( Joel 2:17)

3. Er tut das Werk Gottes niemals sorglos. Der Prophet Jeremias sagte:

“ Verflucht sei, wer das Werk des Herrn lässig treibt…“ ( Jer 48:10)

Die Arbeit Gottes nachlässig zu verrichten, ist wie der schlimmste Feind mit irgendeiner Waffe zu bekämpfen.

4. Er hungert und dürstet nach Seelen. Solange dies nicht geschieht, fühlt er sich  genauso leer wie Sarah, Rachel und Anna.
Sie fühlten sich verbittert in der Seele, erfüllt von Schande und Demütigung.Diese Gefühle bedrängen stets den unfruchtbarer Diener. Deshalb, schämt sich der Mann Gottes nicht, weinend vor Gott nach Seelen zu bitten.

5. Er hat Freude und frohlockt, wenn Menschen von Gott geboren werden.
Es gibt keine größere Zufriedenheit für den Diener Gottes als die Bekehrung einer Seele zu sehen. Die Person, die früher dem Reich der Dunkelheit gehörte, ist heute vom Licht des Heiligen Geistes erfüllt. Mit einem reinen Antlitz, fröhlich und glücklich verherrlicht sie jetzt den Namen des Herrn Jesus Christus.

6. Er ist nicht eifersüchtig  oder neidig über die Entwicklung eines Arbeitskollegen im Werk.
Im Gegenteil, er freut sich mit seinem Wachstum und bete dafür, dass er noch mehr Früchte bringt.
Im Gleichnis der verlorenen Drachme, lehrte uns der Herr :

„Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn Sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie Sie findet? Und wenn Sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sprich: Freut euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte!“ ( Lk 15:8-9)

7. Er kümmert sich nicht nur darum,  Personen für den Herrn Jesus zu gewinnen, aber vielmehr Jünger aus Ihnen zu machen.
Dies ist im übrigen eine Eigenschaft von einem gesiegelten Mann Gottes.
Er sorgt sich mehr Jünger zu erziehen, als alles andere. Auf dieser Welt ist die Entwicklung des Reich Gottes von Männern abhängig,  die den selben Charakter des Herrn Jesus haben.

 

Bischof Edir Macedo

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