Bischof Macedo

„In einer Stadt lebte ein Richter, der weder Gott fürchtete noch Menschen achtete. In derselben Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: „Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!“
Lange Zeit wollte er nicht, doch dann sprach er bei sich selbst:
„Obwohl ich Gott nicht fürchte und Menschen nicht achte,
will ich ihr doch Recht verschaffen, weil sie mir so viel Mühe macht,
damit sie nicht unaufhörlich kommt und mir zusetzt.“

Lukas 18,2–5

In diesem Gleichnis, das der Herr Jesus erzählte, sehen wir: Die Witwe wurde nur deshalb erhört, weil sie beharrlich und ausdauernd war. Sie ging immer wieder zu dem Richter und bedrängte ihn, bis er sich ihrer Sache annahm.
Er tat es nicht, weil er gerecht war, sondern weil er einfach seine Ruhe haben wollte.

Und Jesus fährt fort:

„Wird aber Gott nicht seinen Auserwählten Recht verschaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen?“
Lukas 18,7

Das bedeutet: Wenn schon ein ungerechter, gottloser Richter bereit ist, ein Urteil zu fällen – wie viel mehr wird Gott, der gerechte Richter, für Seine Auserwählten Gerechtigkeit schaffen!

Sie, die Sie im Glauben wandeln, ein reines Leben führen und dennoch Ungerechtigkeit erfahren – seien Sie gewiss: Nur Gott vermag Ihre Angelegenheit zu richten und Ihnen Gerechtigkeit zu verschaffen. Er ist unser Höchster Richter!

„Bringt Opfer der Gerechtigkeit dar und vertraut auf den HERRN!“
Psalm 4,6

Wer in Gerechtigkeit lebt, bringt Gott Opfer der Gerechtigkeit. Deshalb haben Sie auch das Recht, sich auf Gottes Gerechtigkeit zu berufen.

Glauben Sie: Auch wenn Menschen Sie enttäuscht und Ihnen Unrecht getan haben – Gott wird Seine Hand bewegen und Ihre Angelegenheit richten.

Doch damit das geschieht, müssen Sie in der Gerechtigkeit bleiben.

Denn wie kann jemand, der ungerecht lebt, erwarten, dass Gott Gerechtigkeit in seinem Leben wirkt?

Wenn Sie im Irrtum gelebt haben, suchen Sie die Versöhnung mit Gott. Dann können Sie am 15. Tag, dem Tag der Göttlichen Gerechtigkeit, mit Ihrer Angelegenheit zum Altar treten und den gerechten Richter – den Herrn – anrufen, damit Er Ihnen Recht verschafft.

Für alle, die sich nach Gerechtigkeit sehnen, gibt der Herr Jesus eine klare Anweisung:

„Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“
Matthäus 6,33

Wenn Sie zuerst das Reich Gottes suchen und beginnen, Seinem Wort zu gehorchen, dann kommt der Geist der Gerechtigkeit über Sie – und macht den Unterschied in Ihrem Leben.

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