Solidarität kennt keine Grenzen:

Portugal wurde in den letzten Wochen von einer Serie heftiger Tiefdruckgebiete heimgesucht. Während das Tief Kristinim Distrikt Leiria eine Spur der Verwüstung hinterließ, brachte das Tief Ingrid extreme Kälte und Schneefälle in den Großraum Lissabon. Inmitten dieser Krisen mobilisierte die Organisation UniSozial eine beispiellose Hilfswelle, um den betroffenen Familien beizustehen.

Soforthilfe im Distrikt Leiria

Die Auswirkungen des Tiefs Kristin waren in der Region Leiria, insbesondere in Monte Real, verheerend. Die Reaktion von UniSozial erfolgte jedoch prompt: In weniger als 24 Stunden gelang es der Organisation, rund drei Tonnen Lebensmittel und über tausend Flaschen Wasser zu sammeln.

Um eine strukturierte und sichere Verteilung zu gewährleisten, stellte das Hilfszentrum Universalkirche in Leiria seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Dank dieser logistischen Unterstützung konnten die Hilfsgüter geordnet an die Familien in der Zentralregion Portugals übergeben werden.

“Menschliche Wärme” im Winter von Loures

Trotz der extremen Wetterbedingungen durch das Tief Ingrid – mit Sturmböen von bis zu 90 km/h und Hagelschauern – stand die Solidarität im Talude Militar (Loures) an erster Stelle. Am Samstag, den 24. Januar 2026, fand das Event “UniSozial in der Gemeinschaft – Menschliche Wärme im Winter” statt.

In Zusammenarbeit mit der EVG und in den Räumlichkeiten der AMRT (Associação para a Mudança e Representação Transcultural) bot die Initiative eine umfassende Versorgung für die Bewohner:

  • Verpflegung: Ausgabe von 250 warmen Suppen sowie 250 Lebensmittelpaketen (Apfel, Brot und Saft).

  • Gesundheitsvorsorge: Kostenlose Blutdruckmessungen durch Krankenschwestern und zahnärztliche Erstberatungen.

  • Soziale Dienste: Freiwillige boten kostenlose Haarschnitte und Maniküre an.

  • Kinderbetreuung: Mit Gesichtsmalerei, Luftballons und Spielen wurde den Kindern in einem prekären Umfeld ein Moment der Freude geschenkt.

Die Kraft des Ehrenamts

Insgesamt waren rund 70 Freiwillige an dieser uneigennützigen Aktion beteiligt. Sie stellten sicher, dass alle Bereiche reibungslos funktionierten und bewiesen, dass der Zusammenhalt der Zivilgesellschaft auch extremen klimatischen Bedingungen trotzen kann.

Dieses Engagement zeigt deutlich: Wo Not herrscht, ist die Gemeinschaft bereit, dort Wärme zu spenden, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Quelle: Folha de Portugal

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